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STEILDÄCHER

Das Steildach

In letzter Zeit haben sich die Gestaltungsmöglichkeiten der Steildächer sehr stark verändert. Durch die immer weitreicherenden Technologien bei der Herstellung der Bedachungsmaterialien und den immer höheren Anforderungen an Dach und Fassade im bereich Dämmung und Atmungsfähigkeit können sie ihr Dach frei nach ihren wünschen und individuell nach ihren Vorstellungen gestalten. Auch die farblich Gestaltung lässt kaum noch Wünsche offen.


Entwicklung des Dachs über die Jahre

Ausgehend von regionalspezifischen Bauweisen, dem Klima und den vor Ort vorkommenden Materialien hat sich im Laufe der Zeit eine große Vielfalt unterschiedlicher Dachformen, Dachläufen und einbauten entwickelt.



SATTELDACH

Das Satteldach ist die am häufigsten verbreitete Dachform. Das Satteldach ist eine zeitlose Konstruktion, sie hat sich als Pfetten oder Sparren Dach ausgebildet diese Dachform hat sich stetig architektonisch sowie auch konstruktiv bewährt.Es gibt zahlreiche Varianten dieser Dachform, dazu zählen Satteldächer mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen bzw. Traufhöhen.



 

PULTDACH

Das Pultdach ist eine auf Funktion ausgerichtete Dachform. Pultdächer wurden vielfach für einfache Bauten, Nebengebäude, Lager- oder Produktionsstättenverwendet. Doch in den letzten Jahren wurden aus zusammengesetzten Pultdächern reizvolle Dachlandschaften gebildet.Um Wind Regen und Schnee abzuschirmen ist die Dachfläche bei Pultdächen meist zur Wetterseit hin ausgerichtet. Somit lässt diese Dachform an der Sonnenseite des Hauses viel Platz für große Lichtflächen.



 

ZELTDACH

Das Zeltdach ist eine seltene Dachform, da es praktisch einen genu oder annähernd quadratischen Grundriss benötigt. Die Symmetrie beherrscht dieses Dach zu allen Seiten In einem Firstpunkt endende klare und bestimmende Formen und Linien. Steile Zeltdächer auf Türmen und Kirchtürmen wirken wie Fingerzeige und Orientierungspunkte in der Landschaft oder Stadtsilhouette.


 

WALMDACH

Das Walmdach gehört zu den ältesten Dächern es vermittelt den Eindruck der menschlichen Urbehausung. Es gibt dem Haus einen repräsentativen Auftritt und unterstreicht die Schutzfunktionen des Daches. Die Akzente des Hauses lassen sich mit Gauben noch unterstreichen.


 

KRÜPPELWALMDACH

Die lange historische Tradition lässt sich auch auf das Krüppelwalmdaach zurückführen. Eingesetzt wurde es an stellen wo ein Steilgiebel an der exponiertesten Stelle, dem First , geschützt werden musste.Die Optik des Walmdachs ist eigenständig und äußerst interessant.Heute wählt man diese Dachform an Stellen wo man den Giebel vor rauer witterung schützen muss.


 

MANSARDDACH

Aus der "Not" ist diese Dachform entstanden, der Vorteil eines Mansarddachs ist es, unter dem Dach praktisch ein Vollgeschoss ausbauen konnte. Trotz der nicht vorliegenden Ursprungsbedingungen, wird diese Dachform heute immernoch verwendet. Mansarddächer bieten die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche. Diese Dachform lässt die Schrägen wesentlich kürzer ausfallen, somit sind die Abseiten als Steilfläche optimal nutzbar.



 

DACHAUFBAUTEN UND -EINBAUTEN

Bei dieser Dachform gibt es eine Differenzierung zwischen Auf- und Einbauten.Das Ergebnis dieser ist sowohl Architektonisch-gestaltend als auch Wohnraumbeschaffend oder belichtend.

Die Dachaufbauten und -einbauten verleihen dem Dach, von außen gesehen, zusätzlich Individualität und Charakter.Im inneren bietet diese Nutzung Wohnraum, Licht und Atmosphäre.


WOHNRAUM-DACHFENSTER

Eine Wirtschaftliche und einfache Lösung erziehlt man indem man Wohnraum-Dachfenster in der Dachfläche einbaut.Somit lässt sich mit wenig Aufwand ein großer Effekt im Hinblick auf wohnliche Atmosphäre sowie Licht erzielen und dies ganz ohne Raumverlust.


 

LOGGIEN

Durch Dacheinbauten, wie Loggien, ist es dem Bewohner möglich ins freie zu treten. Diese Einbauten stellen hohe Anforderungen an Abdichtungen und Wasserableitungen, bei denen wir natürlich ein kompetenter Partner sind.



 

SCHLEPPGAUBE

Die verschiedenen Gauben bieten im Hinblick auf Konstruktion und Deckung des Daches unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Zuden einfachsten und ältesten Formen zählt die Schleppgaube, bei dieser Gaube werden die Wangen oft mit kleinteiligem Deckmaterial bekleidet.


 

GIEBELGAUBE

Diese Giebelform ist schon seit dem Mittelalter bekannt, sie stellt bei der Gestaltung der Dachflächen eine interessante Variante dar. Die Deckung erfolgt im Normalfall mit den gleichen Materialen wie dem des gesammten Daches, für die Seiten werden jedoch meist kleinförmige Schiefer oder Eternit Platten verwendet.


 

RUNDGAUBE

Eine Variante der Giebelgaube stellt die Rundgaube dar, die meistens in Metall – wie z.B. Kupfer – ausgeführt wird.


 

SPITZGAUBEN

Spitzgauben,lassen sich auch schon an frühen Sakral und Profanbauten finden und erfreuen sich heutzutage einer wachsenden Beliebtheit.


 

FLEDERMAUSGAUBE

Zu den Wohl beeindruckensten Gaubenformen gehört ohne Frage die Fledermausgaube, Für ihre Planung und Ausführung wird ein spezielles Fachwissen benötigt, welches bei uns vorhanden ist. Eine entsprechende Dimensionierung lässt eine harmonische Dachaufwölbung entsteheund ermöglicht somit eine fachgerechte Ausführung.



 
Dachziegelmodelle